Konzertkritik der Aachener Nachrichten vom 29.05.2019

über das Kinderkonzert auf Schloss Zweibrüggen in Übach-Palenberg:

 

 

 

 

 

Konzertkritik der Rheinischen Post vom 26.05.2019

über das Kammerkonzert auf Schloss Rhydt in Mönchengladbach:

 

 

 

 

Vier Holzbläser ohne Horn sind eine ungewöhnliche Besetzung, klingen aber ganz ausgezeichnet, wie das Schlosskonzert beweist.

 

Von Gert Holtmeyer

 

Unter der Nummer 616 findet sich im Köchel-Verzeichnis Mozarts „Andante für eine Walze in eine kleine Orgel“. Ob man sich nun über die Grammatik des Titels wundert oder nicht: Mozart komponierte das reizvolle kleine Stück in der Tat für ein mechanisches Musikinstrument. Dass es auch auf Blasinstrumenten gut, vielleicht sogar noch besser klingt, war zu Beginn des sechsten Schlosskonzerts vom „Ensemble Corrélatif“ zu erfahren

So selbstverständlich in der Tradition eine Quintett-Besetzung für vier Holzbläser und ein Horn ist, so selten kommen in der Kammermusik vier Holzbläser ohne Horn vor. Dabei klingt diese Besetzung ganz ausgezeichnet. Aus diesem Grund fassten Christian Strube (Flöte), Marion Klotz (Oboe), Matthias Beltz (Klarinette) und Anne Steinbach (Fagott) den Entschluss, sich nach und nach sowohl die wenigen Originalkompositionen für diese Besetzung als auch Bearbeitungen anderer Werke vorzunehmen.

Im Rittersaal Schloss Rheydt hatten die vorzüglichen Bläser schnell die Sympathien der Zuhörer gewonnen. So leicht und locker wie bei Mozart, wenn auch natürlich mit anderen stilistischen Akzenten, klang es auch bei den drei französischen Komponisten, die zwischen 1905 und 1921 das Licht der Welt erblickten. Jean Français hat sich mit heiteren Werken einen Namen gemacht. Zu Recht, wie bei seinem „Quatour“ zu hören war. Ähnlich originell klangen die Werke zweier Komponisten, die nicht zu kennen keineswegs als Zeichen mangelnder Allgemeinbildung gewertet werden muss. Sowohl das Divertissement von Marcel Bitsch als auch die „drei Stücke für eine Musik bei Nacht“ von Eugène Bozza entpuppten sich raffiniert vorgetragen als kurzweilig. Humorvoll klang auch „Im Schweizer Volkston“, gleichgültig, ob man den Namen des Komponisten Joseph Lauber schon einmal gehört hatte oder nicht. Nützlich, wenn auch manchmal etwas zu lang geraten, waren die Hintergrundinformationen, die die vier Ensemblemitglieder abwechselnd zwischen den Stücken beisteuerten.

Für seine beliebte Märchenoper „Hänsel und Gretel“ sieht Engelbert Humperdinck ein dick besetztes Orchester vor. Bei Stücken wie „Suse, liebe Suse“ oder „Brüderchen, komm tanz mit mir“ kam - gerade durch die kleine Besetzung und durch die elegant gespielten Übergänge - eine tänzerische Leichtigkeit ins Spiel, die bestens passte.

 

 

 

 

Konzertkritik der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom 10.02.2019

über das Kammerkonzert am 09.02.2019 bei den St. Georgs Konzerten Hattingen:

 

 

 

 

Konzertkritik der Haller Zeitung vom 14.11.2018

über das Kammerkonzert am 11.11.2018 der Konzertgemeinde Schwäbisch Hall:

 

 

Konzertkritik von Tobias Engbers

über das Kammerkonzert beim Kulturkreis Hösel

im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen-Hösel

am 15.10.2017:

Westfalen-Blatt vom 10.05.2017:

 

 

Kieler Nachrichten vom 23.01.2017:

Gelnhäuser Neue Zeitung vom 16.01.2017:

Gelnhäuser Tageblatt vom 16.01.2017:

Abschlusskonzert 

summerwinds münsterland Festival 2016: Westfälische Nachrichten vom 05.09.2016

Westfälische Nachrichten vom 19.01.2016:

Ensemble Corrélatif: Kurzweiliges Kammerkonzert bei den Fachwerkkonzerten Verl.

 

Man könnte es sich leicht machen und einfach schreiben: Beim Ensemble Corrélatif ist der Name Programm! Damit wäre alles und doch nichts gesagt.

Damit würde man diesem ungewöhnlichen wie außergewöhnlichen Quartett nicht gerecht werden. Und erst recht nicht seinem Kammerkonzert im Verler Heimhathaus.

 

Der Duden verrät es: Korrelativ heißt so viel wie „einander bedingen, wechselseitig auf einander bezogen". Einen besseren Namen hätte das Quartett für sich nicht wählen können. In der ohnehin seltenen Besetzung ... müssen die Musiker besonders gut aufeinander hören können, weil sich die Klangerzeugung jedes einzelnen Instruments vom anderen teils drastisch unterscheidet. Die herausragende Leistung des Quartetts ist, dass es es schafft, seinem Spiel außer Spielfreude und -witz eine eigene Klangfarbe zu verleihen.

 

Eine weitere Qualität der Musiker ist, dass sie außer Beethoven, Mozart und Strauss auch auf weniger häufig gespielte Kompositionen wie Carl Nielsen, Joseph Lauber oder Jean Francaix ihr Augenmerk legen.

 

... Das Ensemble (agierte) ausdrucksstark wie präzise ...

Die permanenten Rhytmuswechsel bewältigten die vier Holzbläser mit einer spielerischen Leichtigkeit.  ... Es war ein beeindruckender Abend.

Halterner Zeitung vom 18.08.2015:


WAZ Artikel vom 18.06.2015 über die Matinée auf Burg Vondern, Oberhausen:

weitere Presseauszüge:

 

2015:

 

 “...Technische Perfektion ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Aber die klangliche Balance des jungen Ensembles ist genauso bemerkenswert wie seine interpretatorische Reife. Selbstbewusst und klangschön treten alle vier Holzbläser auf und (re-)agieren wie selbstverständlich auf- und miteinander. Kein Wunder, dass das Ensemble Corrélatif zum Musikfestival Schleswig-Holstein eingeladen ist.

Ein kleines Wunder ist es vielleicht, dass der rührige Förderkreis Burg Vondern ein solch beeindruckendes Konzert möglich machte.“

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Juni 2015

 

 

Zum Konzert beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2015:

 

“... das Konzert des Ensemble Corrélatif war einer der Höhepunkte des Tages...“

NDR Fernsehen/ Schleswig-Holstein Magazin, August 2015 

 

Schönklang in der Scheune:

...Die Musiker (des Ensemble Corrélatif)kramen gerne in der Schatzkiste der weniger bekannten Komponisten. Ein Fundstück: die Easy Dances des Ungarn Mátyás Seiber. Das Potpourri der Tänze mit hervorstechenden Jazz-Elementen ließ Zehenspitzen wippen...(es) überzeugte die musikalische Professionalität...So war die Scheune in Emkendorf vor allem eines: ein Ort voller junger Klassik-Talente.“

Kieler Nachrichten/ Landeszeitung für Schleswig-Holstein, August 2015

 

 

Zur Ensemble in Residence Konzertreihe beim Europäischen Klassikfestival 2014/2015:

 

“...Mit klassischen Darbietungen und modernen Neuinterpretationen wusste das Ensemble sein Publikum zu begeistern und auf der vollen Länge seines Auftritts in seinen Bann zu ziehen.“

Halterner Zeitung, August 2015

 

 

“… Sphärische Klänge entstehen, die die Zuhörer in eine andere Welt versetzen, die Welt der Unwirklichkeit und der Träume, der Leichtigkeit, so wie es die klassische Musik nur selten erreicht.“

Dorstener Zeitung, September 2014

 

 

“... Grund dafür, neben der musikalischen Qualität, ist sicherlich auch der Charme des Ensembles, den bekommt das Publikum (bei den Moderationen und Programmeinführungen)zu spüren. ...“

WDR 3, Sendung Tonart, September 2014

 

 

2014:

 

“Abgestimmtes Klangbild – „Ensemble Corrélatif“ musizierte mit ausdrucksvoller Spannung auf Schloss Borbeck.

Die unterschiedlichen Klangfarben seiner Holzblasinstrumente hatte das Ensemble Corrélatif vortrefflich zu einem gemeinsamen, fein abgestimmten Klangbild herausgearbeitet. … in den vortrefflich durchdachten Interpretationen zeigte das Ensemble eindrucksvoll seine Spielqualität. Großer und langanhaltender Applaus für das Ensemble Corrélatif, welches die verschiedenen Klangfarben seiner Instrumentencharakteristika zu ausdrucksvoller Spannung und Verbundenheit einsetzte. … Ein Abend auf hohem Niveau.“

Borbecker Nachrichten, März 2014

 

 

2013 zu den Kinderkonzerten:

 

“Zusammen mit Vorschul- und Grundschulkindern sowie deren Familien erarbeiteten die vier Profimusiker spielerisch die Geschichte der Hexe Fantasia-Allegretto – Berührungsängste kamen da nicht auf. Anhand der für Kinder schnell erfassbaren Geschichte wurde kräftig musiziert, gesungen und geklatscht. … dabei hatten die Musiker spürbar Freude daran, den kleinen Gästen die Liebe zur Musik zu vermitteln.“

Kölner Rundschau, März 2013

 

 

„… dabei verzichten die Profimusiker bewusst auf bunte Bilder und Püppchen. Sie bauen auf die Vorstellungskraft des Publikums … und fördern die kreative Eigenleistung ihrer jungen Zuschauer. Die Kleinen summen mit oder dirigieren eifrig mit den Händen. Besonders begeisterte Tänzer und Tänzerinnen fallen dabei auch schon mal vom Stuhl. … Das pädagogisch wertvolle Gesamtkunstwerk kommt bei den Zuschauern sichtlich gut an.“

Kölner Stadtanzeiger, Mai 2013

 

 

2012:

 

“Das Publikum kam in den seltenen Genuss, ein reines Holzbläserquartett zu hören, ausgewogen und gleichberechtigt besetzt … Das knifflige Zusammenspiel bewältigte das Ensemble bestens.“

Kölner Stadtanzeiger, März 2012